Lineartechnik
Kugelgewindetriebe
Mit Kugelgewindetrieben (KGT) sind schnelle Axialbewegungen möglich. Die dabei entstehende Reibung und der Verschleiß sind gering. KGT eignen sich daher sehr gut für den Dauerbetrieb. Für den Einsatz in der Handhabungstechnik werden häufig gerollte Kugelgewindetriebe mit geringeren Anforderungen an Genauigkeit und Steifigkeit eingesetzt. In der Werkzeugmaschine kommen dagegen meist geschliffene oder gewirbelte Spindeln mit vorgespannten Muttern zum Einsatz. In unserem Linear-Center führen wir die Endenbearbeitung an den Kugelgewindetrieben nach Kundenzeichnung durch.
Rollengewindetriebe
Rollengewindetriebe sind eine besonders präzise und robuste Form von Linearantrieben. Durch ihre Konstruktion zeichnen sie sich beispielsweise gegenüber Kugelgewindetrieben (KGT), durch eine deutlich höhere Tragfähigkeit und Steifigkeit aus. Gewinderollen dienen als Wälzkörper zwischen Gewindespindel und Gewindemutter. Das mehrgängige Gewindeprofil der Rollengewindetriebe ermöglicht eine große Bandbreite an Spindelsteigungen von 0,5 mm bis 50 mm.
Trapezgewindegetriebe
Trapezgewindespindeln werden bei unterbrochenem Betrieb eingesetzt. Beim Einsatz ist zwischen der kostengünstigen Ausführung und dem prinzipbedingten Verschleiß und der höheren Reibung abzuwägen.
Lager für Gewindetriebe
Wälzlager für Kugelgewindetriebe gibt es als Schrägkugellager oder als kombinierte Axial- und Radial-Zylinderrollenlager. Die Lager sind auf hohe axiale Belastbarkeit und Steifigkeit ausgelegt.